Lehre / Lehrlinge

Eine weitere Dienstleistung von uns betrifft Jugendliche im Alter von etwa 16 Jahren: Wir bilden Zimmermannslehrlinge aus. (Obwohl wir auch Schreinereiarbeiten verrichten und in unserer Sägerei fleissig Holz verarbeiten, bilden wir nur Zimmermannslehrlinge aus.)

In den unten stehenden Texten möchten wir den Jugendlichen den Beruf Zimmermann etwas genauer vorstellen.

Inhaltsverzeichnis

1.          Tätigkeit

2.          Ausbildung

3.          Weiterbildung

4.          Voraussetzungen

5.          Berufsverhältnisse

6.          Verwandte Berufe

1.      Tätigkeit

Zimmerleute erstellen und renovieren die verschiedensten Holzbauwerke im Innen- und Aussenbereich. Sie sind zuständig für den ganzen Produktionsablauf, von der Herstellung der Einzelteile bis hin zur Montage vor Ort.

Zimmerleute sind Fachleute für Holzbauwerke aller Art. Sie bauen Holzhäuser, Scheunen und Sporthallen, richten Dachstühle auf, fertigen Brücken und Fassaden, konstruieren Treppen, Türen und Tore, täfern Wände und Decken, verlegen Böden, setzen Fenster ein und isolieren Wände. Sie kennen die verschiedenen Holzarten und wissen, wie diese gelagert und bearbeitet werden. Sie wählen das dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechende Holz aus und verarbeiten es weiter bis zum Endprodukt.

Als erstes übertragen die Zimmerleute die Masse aller für ein Holzbauwerk benötigten Balken, Latten, Holzfaser- und Sperrholzplatten von den Konstruktionsplänen aufs Holz. Dann sägen, fräsen, hobeln und bohren sie die Holzteile in der Werkstatt je nach Bedarf in die gewünschte Form und fabrizieren Elemente vor wie beispielsweise ganze Decken oder Wände samt Aussparungen für Fenster und Kamine usw. Dazu stehen ihnen heute moderne Sägen, Fräsen, Balkenhobler, Hobel, Stemm- und Bohrmaschinen zur Verfügung.

2.      Ausbildung

Für die Ausbildung als Zimmermann ist ein normaler Abschluss der neunjährigen Volksschule nötig. Hat ein Schüler seine obligatorische Schulzeit beendet, so beginnt für ihn die Zimmermannslehre, die in der Regel drei Jahre dauert. Neben der praktischen Ausbildung in einer Zimmerei bzw. einem Holzbaubetrieb besucht der Lehrling einen Tag pro Woche die Berufsschule, die kantonal absolviert wird. In der theoretischen Ausbildung werden dem angehenden Zimmermann berufsbezogene Fächer wie Berufskunde (Werkstoffkunde, Fachkunde, Konstruktionslehre), Fachzeichnen und Fachrechnen gelehrt. (Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Lehre zusätzlich die Berufsmittelschule (BMS) absolviert werden.) Nach bestandener Lehrabschlussprüfung wird einem das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als "Gelernter Zimmermann" ausgehändigt.

3.      Weiterbildung

Ein "Gelernter Zimmermann" kann sich natürlich auch weiterbilden. Dazu kann er Angebote der Hochschule für Architektur, Bau und Holz in Biel nutzen. Weitere Kurse werden von der Bauschule Aarau in Unterentfelden, von Berufsschulen, vom Verband Holzbau Schweiz und vom Verband Schweizerische Schreinermeister und Möbelfabrikanten VSSM durchgeführt.

Von diesen Kursen kann ein Zimmermann profitieren, um sich weiterzubilden:

4.      Voraussetzungen

Vorbildung:

Anforderungen:

5.      Berufsverhältnisse

Zimmerleute arbeiten in Zimmereien, in Holzbaubetrieben sowie in Hoch- und Tiefbauunternehmungen.

Die Arbeitsbedingungen werden in einem Gesamtarbeitsvertrag Holzbau geregelt, der 2004 in Kraft getreten ist.

Die Lehrstellensituation und der Arbeitsmarkt für Berufsleute sind von der Baukonjunktur (Konjunktur = Wirtschaftsverlauf) abhängig. Ausgebildete Zimmerleute haben aber intakte Berufsaussichten.

6.      Verwandte Berufe